Beim Anteil der Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern liegt Aplerbeck mit 41,9 % vorn, im Dortmunder Durchschnitt sind es 23,6 % (Statistikatlas der Stadt, Stand Ende 2016). Laut Stadtbezirkskonzept INSEKT geht das auf eine „offensive Bauleitplanung“ in den 1990er- und 2000er-Jahren zurück, also auf viel neu ausgewiesenes Bauland für Eigenheime.
Entsprechend jung ist ein Teil der Häuser. Zwischen 1999 und 2016 sind 10,2 % der Aplerbecker Wohnungen entstanden, und zusammen mit Hombruch ist das der höchste Wert der Stadt. Geräumig sind die Häuser auch, denn auf jeden Einwohner kommen 44,3 m² Wohnfläche, in der Aplerbecker Mark und der Berghofer Mark sogar über 51 m².
Für Ihr Bad hat das zwei Folgen. Im eigenen Haus entscheiden Sie allein, ohne Eigentümerversammlung und ohne Zustimmung eines Vermieters. Außerdem kommt zum Hauptbad oft ein Gäste-WC im Erdgeschoss oder ein Duschbad unter dem Dach dazu, und beides lässt sich im selben Auftrag mit erneuern.
Häuser aus den 1990er- und 2000er-Jahren
Bei Häusern aus diesen Jahren prüfen wir zuerst, ob Wasser- und Abwasserleitungen bleiben können. Ist das der Fall, genügt eine Renovierung mit neuen Fliesen und Objekten, die in der Regel 6–10 Arbeitstage dauert. Ein Komplettbad mit neuen Leitungen braucht dagegen 10–15 Arbeitstage.
Steht die Technik nicht zur Debatte, geht es um die Ausstattung, etwa eine große Dusche statt der Wanne, ein wandhängendes WC oder einen Waschtisch mit Unterschrank. Solche Änderungen planen wir so, dass die vorhandenen Anschlüsse möglichst weiter genutzt werden, weil das Zeit und Geld spart.