In 3 bis 5 Arbeitstagen wird aus dem Platz der Wanne eine Dusche, während der übrige Raum bleibt, wie er ist. Zuerst bauen wir die Wanne aus und nehmen die Wandfliesen im künftigen Duschbereich ab.
Danach passen unsere Installateure den Abfluss an und setzen Ablauf oder Rinne. Es folgen Ausgleich mit Gefälle, die Abdichtung nach DIN 18534 an Boden und Wänden, Fliesen oder Wandplatten und zum Schluss Armatur, Glaswand und Silikonfugen.
Wie das im Einzelnen aussieht und welche Varianten es gibt, steht auf der Seite Dusche statt Badewanne. Für Kamen gelten dieselben Preise und dieselbe Bauzeit.
Wie flach der Einstieg werden kann
Das hängt von der Höhe unter dem fertigen Boden ab, denn Ablauf und Gefälle brauchen Platz. Ein flacher Punktablauf und eine flache Duschrinne kommen jeweils mit 95 bis 120 mm Aufbauhöhe aus.
Reicht auch das nicht, setzen wir eine extraflache Duschfläche auf den Boden, deren Einstieg 25 bis 35 mm hoch ist. Wer später mit Rollator duschen möchte, sollte den Boden so planen, dass der Duschplatz höchstens 2 cm tiefer liegt als der Rest des Bads.
Was mit den alten Wandfliesen passiert
Passende Ersatzfliesen sind nach vielen Jahren selten zu bekommen. Deshalb setzen wir im Duschbereich häufig großformatige Wandplatten, die sich als Fläche von den alten Fliesen absetzen und je m² Wandfläche in der Regel 120 bis 250 Euro kosten. Möchten Sie lieber neue Fliesen, planen wir die Grenze zu den alten so, dass sie an einer Kante oder Ecke liegt.