Punktablauf, Duschrinne oder Wandablauf
Alle drei Ablaufarten ergeben eine Dusche ohne Kante, und sie unterscheiden sich vor allem in der Höhe, die sie im Boden brauchen. Die Einbauhöhe ist die Höhe des Ablaufkörpers selbst. Die Aufbauhöhe umfasst alles von der Rohdecke bis zur fertigen Fliese, also Ablauf, Gefälle, Abdichtung, Kleber und Fliese.
| Ablauf |
Einbauhöhe |
Aufbauhöhe |
Gefälle im Duschbereich |
| Punktablauf, Standard |
90–110 mm |
120–150 mm |
von mehreren Seiten zum Ablauf |
| Punktablauf, flach |
65–90 mm |
95–120 mm |
von mehreren Seiten zum Ablauf |
| Duschrinne, Standard |
90–120 mm |
120–150 mm |
in eine Richtung |
| Duschrinne, flach |
65–90 mm |
95–120 mm |
in eine Richtung |
| Wandablauf |
rund 70 mm |
70–100 mm |
in eine Richtung zur Wand |
Herstellerangaben, Stand Oktober 2026. Die Werte gelten je System, das genaue Maß steht im Datenblatt des gewählten Ablaufs.
Der Punktablauf ist die einfachste Lösung und passt zu kleineren Fliesen, weil der Boden von mehreren Seiten zu ihm hin fällt. Eine Duschrinne liegt meist an der Wand oder am Eingang der Dusche. Weil der Boden dann nur in eine Richtung fällt, lassen sich große Fliesen ohne die schrägen Schnitte verlegen, die ein Punktablauf verlangt.
Der Wandablauf sitzt in einer Vorwand, also einer vorgesetzten Wand aus Trockenbau, und braucht im Boden am wenigsten Höhe. Wie man die vorhandene Höhe ermittelt und mit den Werten der Tabelle vergleicht, steht im Ratgeber Bodengleiche Dusche: Einbauhöhe und Abfluss.