In den Hochhäusern am Clarenberg sind die Bäder an Stränge angeschlossen, die durch alle Etagen laufen, und danach richtet sich die Sanierung. Laut INSEKT wurde die Siedlung um 1970 gebaut, die Stadt nennt an anderer Stelle die Zeit ab den 1960er-Jahren. Von 1998 bis 2006 wurde sie baulich aufgewertet.
Am Clarenberg kommen auf jeden Bewohner nur 30,7 m² Wohnfläche, im Dortmunder Durchschnitt sind es 39,4 m² (Statistikatlas 2019, Stand Ende 2016). In kleinen Bädern ist eine Wanne häufig das Teil, das am meisten Platz nimmt, und eine Dusche statt der Badewanne schafft hier spürbar Raum.
Bleiben die Leitungen in der Wohnung, kostet eine Renovierung mit neuen Fliesen und Objekten für ein 4-m²-Bad in der Regel 10.100–15.000 € und dauert 6–10 Arbeitstage. Ob sie bleiben können, hängt vom Zustand der Anschlüsse zwischen Strang und Bad ab, die wir beim ersten Termin ansehen. Hat Ihr Bad kein Fenster, verlangt die Landesbauordnung eine wirksame Lüftung (§ 43 Abs. 1 BauO NRW), und einen alten Lüfter tauschen wir bei der Sanierung gleich mit aus.
Wer am Clarenberg zur Miete wohnt, braucht für einen Umbau die Erlaubnis des Vermieters. Bei einer Eigentumswohnung entscheiden Sie über Fliesen, Objekte und Leitungen in der Wohnung in der Regel selbst, über den senkrechten Strang durch alle Etagen dagegen die Gemeinschaft. Wie Sie das mit Verwalter und Eigentümerversammlung regeln, erklärt der Ratgeber zum Bad in der Eigentumswohnung.
Bei Häusern aus dieser Zeit klären wir außerdem den Fliesenkleber. Asbest ist erst seit dem 31.10.1993 verboten, und wer den Umbau beauftragt, gibt uns nach § 5a GefStoffV Baujahr und bekannte Angaben zu Schadstoffen weiter. Im Zweifel geht eine Probe ins Labor, bevor gestemmt wird.